die 6er Bande

Die 6er Bande 2011/2012


Zukunft ist, was wir gemeinsam daraus machen
Im Mittelpunkt des Brückenjahres stehen unsere Vorschulkinder, die begierig sind, Neues zu lernen und wichtige Dinge zu leisten. In dieser Zeit eröffnen wir ihnen viele verschiedene Lernwege, nehmen ihre Leistungen wahr, würdigen sie und fördern die Kinder so individuell wie möglich. Die Förderung der Kompetenzbereiche Feinmotorik, Grobmotorik, der Wahrnehmungsschulung und Mengenerfassung bilden den inhaltlichen Schwerpunkt unserer Planung.
Uns Lehrerinnen und Erzieherinnen kommt die Rolle der Lernbegleiter, der Mentoren zu. Wir bereiten eine vertrauensvolle Lernumgebung vor, gewährleisten die äußere Ordnung und stehen dem Kind bei Bedarf unterstützend zur Seite.
Unser Ziel ist die Grundlegung einer dauerhaften Lernfreude und die Unabhängigkeit des Kindes vom Erwachsenen. Die Kinder sollen Sicherheit und Vertrauen in ihre eigenen Leistungen gewinnen, selbstbestimmend und entscheidungsfreudig werden, Verantwortung übernehmen und ein positives Selbstkonzept aufbauen.
Wir schaffen mit unseren Kindern ein positives Lernklima (Eigenaktivität, Berücksichtigung der Individualtät und des eigenen Lerntempos, gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung),um ihr Interesse und ihre Neugier zu wecken und ihre Freude am Lernen zu erhalten.
Wir – Erzieherinnen und Lehrerinnen haben in intensiven Treffen unseren Anspruch, unsere Ziele und unsere Struktur im Hinblick auf das Brückenjahr formuliert. Wir wollen gemeinsam das vorhandene Potenzial optimal nutzen und weiterentwickeln. Uns ist wichtig, dass kein Kind hinter sich selbst zurückbleibt und ein jedes so viel leisten kann, wie durch eine optimale Förderung möglich ist.
Um den Kindern den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule zu erleichtern, arbeiten alle Beteiligten im Brückenjahr intensiver miteinander. Unseren Schwerpunkt sehen wir darin, die Basiskompetenzen der Vorschulkinder zu fördern. Für die Planung und Umsetzung ist das Brückenjahrteam, bestehend aus Erzieherinnen und Lehrerinnen verantwortlich. Die Prozessbegleitung und – evaluation wird von den Mitgliedern dieser Gruppe erfolgen.
Gemeinsame Erhebung der Lernausgangslage
Bereits zu Beginn des letzten Kindergartenjahres wird von den Lehrerinnen in Kooperation mit den Erzieherinnen die persönliche Lernaus-gangslage der Vorschulkinder festgestellt. Auf dieser Grundlage treffen wir frühzeitig unterstützende Fördermaßnahmen).
Die Dokumentation der jeweiligen Lernfortschritte erfolgt während der Kindergartenzeit durch die Erzieherinnen. Vor der Einschulung wird der aktuelle Lernstand in die von der Schule weiterzuführenden Lernentwicklungsbögen (LeNi) eingetragen. Eine fortlaufende Dokumentation ist somit gesichert.
Die Eltern geben den Erzieherinnen in einem Informationsschreiben zu Beginn des Brückenjahres ihr Einverständnis, dass Informationen zwischen Kindergarten und Grundschule ausgetauscht werden dürfen.
Information, Fortbildung
Zu Beginn des letzten Kindergartenjahres stellen die beteiligten Erzieherinnen und Lehrerinnen den Eltern der Vorschulkinder die gemeinsamen Inhalte und Ziele des Brückenjahres vor und stehen für Fragen zur Verfügung. Gleichzeitig findet eine Vortragsreihe für Eltern statt, die sich aus zwei Modulen (1. Voraussetzungen für das Lesen/Schreiben, 2. Mengen und Ziffern) zusammensetzt. Die Veranstaltungen finden in den Kindergärten statt.
Im Verlauf des Brückenjahres finden Elternsprechtage in den Kindergärten statt. Die Eltern werden von den Erzieherinnen über den Entwicklungsstand ihres Kindes informiert. Bei Bedarf nimmt eine Lehrerin an den Gesprächen teil.
Im Februar/März eines jeden Jahres
Die Erzieherinnen und Lehrerinnen nehmen gemeinsam an Fortbildungen teil. Die Themen orientieren sich an den Bedürfnissen der betreffenden Kinder.
Gemeinsame Dienstbesprechungen
In regelmäßigen Abständen finden pädagogische Treffen statt, an denen die beteiligten Erzieherinnen der Kindergärten und zuständigen Lehrkräfte der Schule teilnehmen. Die optimale Abstimmung zwischen beiden Einrichtungen erfordert den regelmäßigen Austausch über gemeinsame Bildungsinhalte und –ziele sowie über die konkreten Fördermaßnahmen.
Um die Entwicklung über die Einschulung hinaus weiterverfolgen zu können, nehmen die Erzieherinnen an pädagogischen Dienstbesprechungen der ersten Schuljahre teil.
Besuche der Vorschulkinder in der Schule
Die Vorschulkinder besuchen den Unterricht der ersten Klassen und lernen Kinder, Lehrkräfte und das Schulgelände kennen. Außerdem werden verschiedene Aktionen (Werken, Turnen o.ä.) in der Schule durchgeführt. So erhalten die Kinder einen ersten Eindruck vom Schulleben und können etwaige Schwellenängste abbauen.
Kinder, die keinen Kindergarten besuchen
Vorschulkinder, die in keinem Kindergarten angemeldet sind, werden zu allen „Brückenjahrstunden und – veranstaltungen eingeladen.
Auch im Jahr 2012 machen die Kinder der 6er Bande wieder einen "Bibliotheksführerschein" in der Kinderbücherei unserer Kirchengemeinde. Die Kinder gehen dafür vier Mal, einmal wöchentlich, in die Bücherei. Frau Pohlmann, die das Projekt begleitet, stellt in jeder Woche ein Buch vor . Dann haben die Kinder die Gelegenheit ein Buch ihrer Wahl auszuleihen. So erlernen sie den Umgang mit fremden Eigentum und die Regeln in einer öffentlichen Bücherei in einem vertrauten Rahmen kennen. Am Ende dieser vier Wochen bekommt jedes Kind eine Urkunde für die Teilnahme an diesem Projekt.